Bad Skid meets FAB – Ein Rückblick auf die Vorbereitung

 

Flo gegen FABEin Bad Skid Bericht ? Am Wochenende war doch gar kein Turnier, oder? Soweit korrekt, aber wer viel erreichen will, muss hart arbeiten. Deshalb fand am Wochenende ein gemeinsames Trainingslager mit einer der besten Mannschaften aus Europa statt. Die Flying Angels aus Bern, besuchten Bad Skid für ein gemeinsames Trainingslager in Gemmrigheim.


Am Samstagmittag um 13.00 Uhr reisten die Spieler aus Bern an. Dass dieses Trainingslager keine Spaßveranstaltung werden würde, war schnell klar. Die Berner traten mit 18 Top-Spielern auf, alle bereit sich intensive Matches mit dem deutschen Meister zu liefern. Und so begann das Trainingslager dann auch. Nach einem kurzen Warm-up traten sich die beiden Teams direkt in einem ersten Kräftemessen gegenüber. Von Training war hier nicht viel zu sehen. Beide Mannschaften kämpften verbissen um jede Scheibe, jeder arbeitete hart, keiner wollte verlieren. So war es ein einziger kleiner Fehler der Bad Skid O-Line, den die Flying Angels sofort bestraften und weil die D-Line es noch nicht schaffte zu punkten gingen die Platzherren mit einem 7:8 Rückstand in die Halbzeit. Doch die Verteidigungsarbeit wurde immer besser. Mit jedem Punkt hatte es der Schweizer Meister schwerer. Immer öfter gelang es der Bad Skid Defense die Scheibe zu holen, scheiterte dann jedoch an der darauffolgenden Offense. So kam es wie es kommen musste. Es ging um alles oder nichts. 13-14 für FAB, die D-Line musste nun punkten, um das Spiel noch zu drehen. Und obwohl genau das zuvor so oft misslang, gelang es genau in diesem Punkt. Nun war es alles offen, doch im Universe-Point nahm das Schicksal für die Schweizer seinen Lauf. Ein weiterer Punkt für Bad Skid brachte einen Sieg in diesem unfassbar engen Spiel. 


Marco gegen FABUm jedoch nicht nur die eigenen Erkenntnisse aus dem Spiel mit aus diesem Wochenende zu nehmen, absolvierten beide Teams zusammen im Anschluss noch eine größere Trainingseinheit. Grundidee dabei war es, von den Trainingsprinzipien der Gegner zu lernen. So bereitete jedes Team eine Stunde der gemeinsamen Trainingseinheit vor und gab somit dem Gegner die Chance auf einen Einblick in die eigene Trainingsweise. Interessant dabei war, wie sehr sich beide Einheiten unterschieden. Während die Bad Skid Einheit eine große läuferische Komponente hatte, war die Einheit der Flying Angels sehr stark auf Wurftechnik und Marking ausgerichtet. 


Für die Abendplanung war wie immer die Bad Skid Food-Group zuständig. Leider spielte das Wetter bei dem Plan eines Biergartenbesuchs nicht mit und so wurde kurzfristig eine ebenso gute Lösung gefunden. Beim gemeinsamen Essen in einem griechischen Restaurant gab es für alle Spieler die Möglichkeit sich gegenseitig kennen zu lernen und ihr schweizer-deutsch aufzupeppeln. Und obwohl Nils „Brechi-Golf-König“ Reinert und Nico „Bechi“ Müller immer noch die Liste der Kenntnisse in der schweizer Sprache anführen, konnte der Rest des Teams an diesem Abend etwas aufschließen. Nachdem dann am Ende auch noch geklärt wurde, was genau der Unterschied zwischen Spätzle und Maultaschen ist, konnte auch aus kulinarischer Sicht ein positives Resümee aus dem ersten Tag gezogen werden.


Am Sonntagmorgen ging es dann jedoch noch einmal zur Sache. In einem Abschlussspiel wollten beiden Teams noch einmal alles aus sich herausholen um dem Gegner alles abzuverlangen. Vor einem großen Publikum fand dann also das zweite Aufeinandertreffen statt. Von Beginn an wollte Bad Skid die Fehler des vergangenen Spiels abstellen. Und das gelang. Nach einem Punkt der O-Line knüpfte die Defense direkt an die Leistung vom Ende des letzten Spiels an. Mit einer starken Defenseleistung und einem souveränen Angriffsspiel konnte die D-Line sofort den zweiten Punkt für Bad Skid auf das Scoreboard bringen. Diese ersten beiden Punkte waren nahezu symptomatisch für das ganze Spiel. Eine konstante und fast fehlerfreie Offense neben einer immer hart arbeitenden Defense. Obwohl auch die Berner ein gutes Spiel machten konnten sie dieser Leistung kaum etwas entgegensetzen. Am Ende stand es 15:10. Trotzdem zogen die Angels ein positives Fazit aus diesem gemeinsamen Event. „Nun wissen wir, was wir in den letzten 6 Trainingseinheiten vor dem großen Saisonhöhepunkt noch zu tun haben“, so die Ansprache im Line-up nach dem Spiel. Doch hart trainieren wird Bad Skid auch und so geht ein gutes Vorbereitungswochenende für beide Teams mit einem gemeinsamen Ziel zu Ende. „Work hard to beat the rest“
 

In diesem Sinne,
Bad Skid – now in Septembermode

 

 


 

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